Output1  
Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist. (Epheser 4:15)

 

Auf dem Social-Media-Kanal Twitter war in einer Nachricht zu lesen, wirkliche Kunst müsse erschrecken. In dieser Aussage wird der Output eines gestaltenden Meisters an der aufschreckenden Wirkung seines Werkes gemessen. Das Werk soll den Empfänger auf diese Weise zum Nachdenken anregen. Vielleicht ist auf diese Art verstandene Kunst das einzige Mittel, den Bürger nachhaltig zu beeinflussen. Vielleicht wäre die Welt aber auch reicher, könnte sie auf eine grosse Zahl gewöhnlicher Kunst zurückgreifen.

Längst sind wir zu Empfängern einer Vielzahl industrieller Segnungen geworden: Kleidung, Nahrung, Bildung, Unterhaltung, Freizeitgestaltung. Nicht zu vergessen die Fortbewegungsmittel, die immense Infrastruktur, die übervollen Läden, und als Gegensatz am Rande auch die Natur, deren Schätze wir zur Verfügung haben: Sonne, Wind, Luft, Wiesen, Felder, Wälder. Der Mensch ist der Empfänger einer gewaltigen Menge an Segnungen. Wir sind die Konsumgeneration. Unaufhörlich muss der Strom an Gütern sein, der in unser Leben fliesst, damit wir zufrieden sind. Da stellt sich die Frage: Was geben wir zurück? Was ist unser Output? Es muss dabei nicht gleich erschrecken, was wir der Welt als unser Werk anbieten. Es kann eine Gabe sein, die wir zum Wohl einiger einsetzen, ohne an persönlichen Gewinn zu denken. Denn das ist es, was mit Output an dieser Stelle gemeint ist: Mit der Gabe, die wir haben, ein Stück von Gottes Wahrheit vermitteln, zu motivieren daran festzuhalten und so gemeinsam in allem zu Christus empor zu wachsen.

Stee aka www.seitentrotter.ch